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Bürgerbegehren zur klimagerechten Bebauung des Wilhelm-Leuschner-Platzes

"Es braucht dringend frischen Parteienwind und mehr Vielfalt im Bundestag"

Wer bist du?

Mein Name ist Tobias Kretschmer, ich bin Jahrgang 1990 und aktuell wissenschaftlicher Mitarbeiter am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung, wo ich zu den Einflüssen der Umwelt auf die Gesundheit forsche. Seit 2018 bin ich Mitglied der Ökologisch-Demokratischen Partei, war Stadtrats-Kandidat und bin zurzeit im Kreisvorstand der ÖDP Leipzig aktiv. Nun möchte ich mein politisches Engagement in neue Aufgaben für die ÖDP auf Bundesebene, sowie in Leipzig und Sachsen fließen lassen.

Deine Motivation zu kandidieren?

Wir brauchen jetzt den Wandel! Der Bundestag braucht dringen frischen Parteiwind, Vielfalt, neue Gesichter und Menschen, die sich engagiert für die wichtigen Themen dieser Zeit und für Leipzig und die Region im Bund einsetzen. Meine Motivation rührt her aus meinem Tatendrang, dem Willen nach politischer Arbeit und dem überzeugten Einsatz für Menschen, Tiere, Natur und einem nachhaltigen Wandel. Politischer Austausch und Mitgestaltung zählen zu meinen ganz vordergründigen Zielen, auf Bundesebene wie im Kreisverband von Leipzig. Ich möchte den Bürger:innen ein verlässlicher Partner auf politischer Ebene und für deren Belange sein, so dass wir gemeinsam etwas verändern werden.

Welche politischen Schwerpunkte hast du?

Umweltschutz. Als Wissenschaftler und überzeugter Ökologe liegen meine Schwerpunkte ganz besonders auf der Umsetzung von konkretem und konsequentem Klima-, Umwelt- und Artenschutz. Die Natur braucht mehr denn je unseren Schutz durch Maßnahmen, die dem Vorsorgeprinzip folgen und Ökosysteme erhalten, so wie sie entstanden sind und sich natürlicherweise verändern. Innovative Strategien erarbeiten und starke politische Impulse setzen für einen nachhaltigen Schutz unserer Ökosysteme möchte ich sozial-gerecht angehen, keine:r soll benachteilig oder im Übermaß belastet werden. Auch Sachsen und Leipzig können von neuen Klimaschutzmaßnahmen direkt profitieren, z.B. durch moderne Stadtgestaltung, Mobilität und Grünflächenförderung, sodass alle Bürger:innen eine lebenswerte Zukunft bekommen. Um dies zu erreichen und die Demokratie in unserem Land zu fördern, setze ich mich auch für mehr direkte Demokratie und Bürger:innenbeteiligung ein.

Vielfalt. Wie es beim gegenderten Wort "Bürger:innen" schon anklingt, möchte ich auch Gleichberechtigung, Teilhabe und Vielfalt unterstützen und mit allen Interessensgruppen dazu Lösungen nicht nur erarbeiten sondern umsetzen. Die Vielfalt in der Gesellschaft muss bereits in der Schule als klarer Vorteil für die Entfaltung einer starken Gemeinschaft gezeigt werden. Durch meine Arbeit im ÖDP Arbeitskreis Frauen und meiner beruflichen Überschneidung mit dem Thema Frauengesundheit, möchte ich Gesetze reformieren und neu schaffen, die Frauen und die Gesundheit aller Menschen nachhaltig schützen. Wir müssen in Fragen der Gesundheitsökonomie stärker auf Gemeinwohl setzen. Auch Pflege- und Erziehungsleistungen müssen beim Verdienst und der Rente ganz deutlich mitangerechnet werden.

Ökologisch-soziale Wirtschaft. Mit Blick auf (Land-)Wirtschaft und Energiesektor müssen nachhaltige Konzepte, wie Kreislaufwirtschaft, Schutz natürlicher Ressourcen (Böden, Wasser, Luft), Ausbauch von zusammenhängenden Naturschutzbereichen und Tierschutz umgesetzt werden, da wir in Deutschland zurzeit über die Kapazitäten des Planeten leben (Stichwort: Earth overshoot day). Um dies alles auch sozial-gerecht zu verwirklichen, müssen Hartz IV und der Niedriglohnsektor abgebaut werden, um für jeden Menschen eine gerechte Perspektive zu schaffen. Lebensmittelsteuern auf nachhaltige Produkte sollen gesenkt und Verbraucher:innenschutz gefördert werden. Außerdem brauchen wir einen guten Kinder- und Jugendschutz und eine stärkere Förderung in der Schule und darüber hinaus und Mitbestimmung junger Menschen (Wahlalter 16 Jahre), da die folgenden Generationen eine sichere Perspektive und ausreichend Möglichkeiten haben müssen ein Leben mit sozialer Sicherheit zu führen.

Gemeinsam für das Gute. Ich bin sehr darauf bedacht, meine politischen Überzeugungen zu kommunizieren und mein Handeln ständig zu reflektieren und in Austausch zu treten mit Expert:innen, um Ansichten und Entscheidungen abzuwägen und abzusichern. In der Politik bedeutet dies für mich mit anderen politisch aktiven und den Menschen vor Ort, die ganz aktuell betroffen sind, zu reden und sie in die Entscheidungsfindung mit einzubeziehen. Deshalb setze ich mich auch für ein Mehr an Gemeinsamkeit ein und befürworte eine Förderung der direkten Demokratie.