ödp - Ökologisch - Demokratische Partei Sachsen

Zur Geschichte der ÖDP



 Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) wurde 1982 gegründet. Erster Bundesvorsitzender war der ehemalige CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Herbert Gruhl, Autor des Bestsellers „Ein Planet wird geplündert“. 

 

Selbstverständnis

In der ÖDP arbeiten Menschen zusammen, die dem Streben von Gesellschaft und Wirtschaft nach „Immer mehr“ das Prinzip Verantwortung entgegensetzen: „So leben, dass Zukunft bleibt!“ Angestrebt wird eine Wende im Lebens- und Wirtschaftsstil - weg von der Überfluss- und Verschwendungswirtschaft, hin zu Nachhaltigkeit und „echter“ Lebensqualität. 

Thematische Schwerpunkte der ÖDP als wertorientierter Partei liegen auf den Themenkomplexen „Umwelt“, „Familie“ und „saubere Demokratie“.

 

Bedeutung

Mit etwa 6.300 Mitgliedern und über 400 kommunalen Mandaten ist die ÖDP die erfolgreichste nicht-extremistische Kleinpartei in Deutschland. Ihr Mitglieder- und Aktivitätsschwerpunkt liegt derzeit in Süddeutschland. Spektakulärste Erfolge der ödp in den letzten Jahren waren die Abschaffung des Bayerischen Senats 1998 (mit 69,2 % Zustimmung bei einem bayernweiten Volksentscheid), die Abschaffung der kommunalen 5%-Hürde in Nordrhein-Westfalen 1999 (per Klage vor dem Verfassungsgerichtshof in Münster) und der Ausstieg des Energiekonzerns e.on aus den Verträgen mit der Betreiberfirma des maroden tschechischen Atomkraftwerks Temelin (Start von über zehn ÖDP-Bürgerbegehren, Mobilisierung von Massenprotesten). 

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