Mach mit! Gegen die Manifestierung lebensgefährlicher Atomkraft!
Mit einem propagandistischen Trommelfeuer setzt die Atomwirtschaft
derzeit alles daran, den Atomkonsens über den Ausstieg aus dieser
gefährlichen Technologie zu kippen. Sie will erreichen, dass die äl-
testen und störanfälligsten Atommeiler länger am Netz bleiben dürfen. Im
Angesicht von Milliardengewinnen spielen Risiken und Gefahren keine
Rolle. Dabei zeigen gerade Uralt-Meiler wie Biblis und Brunsbüttel, dass
die Sicherheitsrisiken enorm sind. Wegen gravierender Sicher-
heitsmängel sind beide AKWs seit über einem Jahr abgeschaltet. Kurz
bevor nun am 8. November 2008 erneut hochradioaktiver Atommüll in das
Zwischenlager nach Gorleben rollen wird, hat sich im sogenannten Ver-
suchs-Lager ASSE II gezeigt, dass die Atomwirtschaft die Probleme mit
der Endlagerung radioaktiver Abfälle in keiner Weise beherrscht. Über
125.000 Fässer Atommüll wurden hier eingelagert. Asse wurde als das
Vorzeigeprojekt propagiert, auch für das geplante Endlager in Gorle-
ben. Jetzt ist klar: In die ASSE II dringt unkontrolliert Wasser ein,
der Salzstock droht einzustürzen. An zahlreichen Stellen tritt eine
radioaktiven Lauge aus dem Salz. Das Bundesamt für Strahlenschutz musste
vor wenigen Wochen sogar einräumen, dass möglicherweise schon nach 150
Jahren Radioaktivität austreten kann und die zulässigen Grenzwerte um
das vierfache überschritten werden. Dabei hatten die Betreiber für
mindestens 135.000 Jahre Sicherheit versprochen. Das alles bedeutet
einen GAU im Endlager. Unbeirrt davon setzen Teile der Bundesregierung
und die Atomwirtschaft auf die Atomenergie und behaup- ten, der
Salzstock in Gorleben sei sicher. Dabei ist noch nicht einmal die
Erkundung abgeschlossen. Die Risiken der Atomenergie erfordern das Ende
dieser gefährlichen und teuren Technik, die obendrein auch die
Energiewende verzögert. Wenn jetzt wieder Castortransporte ins Wend-
land rollen, wird ROBIN WOOD gemeinsam mit der Anti-AKW-Bewegung ak-
tiv, um der skrupellosen Atomindustrie und ihren politischen Unter-
stützern die rote Karte zu zeigen. Am 8. November findet in Gorleben
eine bundesweite Anti-Atom-Demonstration statt. Atomenergie darf keine
Zukunft haben!
Infos und Mitfahrbörse zur Anti-Castor-Demo am 8. November in Gorleben
unter
http://www.robinwood.de/energie
Kostenlose Anti-Atom-Aufkleber, um den Atom-Konzernen "eine zu kleben",
und Infos zum Fotowettbewerb:
http://www.robinwood.de/newsletter/062/01.htm